anonymität

Partner von torservers.net

Wir sind stolz verkünden zu dürfen, dass wir nun Partner von torservers.net sind! Laut Vice hält die Torservers-Gruppe ca. 60% der gesamten ausgehenden Kapazität und wir freuen uns ab jetzt dazu beizutragen.

Vorausschauender Jahresrückblick

Die Vorratsdatenspeicherung wurde wiedereingeführt, das europäisches System zur Speicherung von Fluggastdaten beschlossen, obwohl wir mit zahlreichen Bürgerrechtsorganisationen dagegen gekämpft haben und nach den Anschlägen in Paris sollen auch innerhalb Europas Grenzkontrollen wieder häufiger werden. In mehreren europäischen Ländern wurden dieses Jahr Ausnahmezustände ausgerufen, die mehrere Tage andauerten und die Bürgerrechte massiv einschränkten.

Datenbanken der Sicherheitsbehörden

Auf datenschmutz.de können Sie sich über die Datenbanken informieren, in denen deutsche Polizisten, Staatsanwaltschaften und Geheimdienste Ihre Daten speichern. Mit einem Generator für Auskunftsersuchen können Sie Auskunftsersuchen erstellen, die Sie nur noch unterschreiben und abschicken müssen. Durch so eine Auskunft bekommen Sie einen Einblick in die Daten, die über Ihre Person gespeichert werden oder wurden.

Vorratsdatenspeicherung 2.0

Das Bundeskabinett hat am 27.05.2015 die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung beschlossen. In der Großen Koalition nennt man die Vorratsdatenspeicherung inzwischen Höchstspeicherfrist und verharmlost damit die enormen Gefahren für die Demokratie und den weiteren Abbau der Bürgerrechte. Nach dem Referentenentwurf sollen die Verkehrsdaten aller Bürger zehn Wochen und die Standortdaten vier Wochen gespeichert werden.

Ein sicher(er)es System

Stellen Sie sich vor eine Person oder ein Staat hätte Zugriff auf Ihre privaten Fotos, Chat -und Browserchroniken, gespeicherten Passwörter und Dokumente. Diese Situation würde für Sie einen nicht tolerierbaren Eingriff in Ihre Privatsphäre bedeuten oder nicht? Ein sicheres System schützt diese Daten! Leider wird die relative Sicherheit des Systems durch die Ressourcen der Angreifer bestimmt. Trotzdem ist eine Absicherung des Systems nicht sinnlos, Sie müssen den Grad der Sicherheit nur der Bedrohungslage anpassen.

Schutz vor IPv6-Leaks

Unser VPN-Service ist momentan aus technischen Umständen und zum Schutz Ihrer Privatsphäre noch nicht IPv6 kompatibel. Aber viele Provider führen zurzeit aus IP-Adressmangel IPv6 ein, was in Zukunft das alte IPv4 ersetzen wird. Wenn Sie bereits eine IPv6-Adresse haben, ist Ihr Rechner in der Lage über IPv4 und IPv6 zu kommunizieren. Leider führt diese Neuerung zu einem Risiko bei der VPN-Nutzung. Ihr Computer, Smartphone oder Tablet kann IPv6-Daten an der VPN-Verbindung vorbeischleusen!

DNS-Leaks gefährden VPN-Nutzer

Wenn Sie eine VPN-Verbindung nutzen ist es sehr wichtig, dass der komplette Datenverkehr über diese geleitet wird, da sonst eine Deanonymisierung möglich ist. Sobald Sie die Website www.google.de aufrufen möchten wird mit mithilfe des Domain Name Systems (DNS) die Internetadresse in eine IP-Adressen umgewandelt. Viele Internetprovider betreiben eigene DNS-Server und weisen diese ihren Kunden zu. So kann Ihr Provider ihre Internetaktivitäten über eine lange Zeit aufzeichnen.

WebRTC gefährdet VPN-Nutzer

Eine VPN-Verbindung kann die IP-Adresse durch das Umleiten des Traffics über einen externen Server verschleiern. Es wird der komplette Traffic umgeleitet, d.h. der Browser, der Email-Client, die VoIP-Software usw. benutzen diese Verbindung. In den Logs findet sich bei den Anbietern dann auch nur die IP-Adresse des VPN-Servers.

Das Tor-Netzwerk

Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Es wird für TCP-Verbindungen eingesetzt und kann beispielsweise für Web-Browsing, Instant Messaging, IRC, SSH, E-Mail, P2P und anderes benutzt werden. Tor schützt seine Nutzer vor der Analyse des Datenverkehrs.
Die Idee des Tor-Netzwerks stammt aus dem Jahre 2000. Das Projekt wurde damals hauptsächlich von der US-Regierung unterstützt um Regierungskommunikation zu schützen.

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